Paul Dirac – einsamer Held der Quantenfeldtheorie

Ein wortkarger Mann, mit dem Genie Einsteins. Hast du schon einmal von Paul Dirac gehört?

Es ist merkwürdig, aber der kaum bekannte Engländer wurde mit einem Stein nahe dem von Newton in Westminster Abbey geehrt.

Was hat er erreicht? Er hat nichts Geringeres als Antimaterie vorhergesagt. Und das allein durch Überlegung und seine ungewöhnliche Fähigkeit, sich die Quantenwelt durch Riemannsche Geometrie zu erklären. 

Alle großen seiner Zeit unter ihnen Einstein, kannten den wortkargen Mann, doch wenige nannten ihn Freund: darunter aber Heisenberg oder Kapitza.

Ihm bedeutete die Schönheit mathematischer Gleichungen mehr als der experimentelle Nachweis dessen Korrektheit. Es ist erstaunlich, wie weit er damit gekommen ist und noch heute die Welt der Physik beeinflusst.

Dirac ist der gedankliche Vater der String-Theorie, die besagt, dass Partikel keine Punkte sind, sondern Fäden.

„The strangest man“ von Graham Farmelo ist ein absoluter Must-Read für jeden Fan der Quantentphysik. Dirac ist ihr unbekannter, einsamer Held. 

Das Buch ist hervorragend geschrieben, bis ins Detail recherchiert und der Autor „Graham Farmelo“ ist selber ein Physiker. Der Leser taucht in die Welt der Quanten ein und lernt einen Mann kennen, der auf keine Frage geantwortet hätte, die man ihm stellte, weil sie ihm vermutlich zu uninteressant war.

Der Autor nimmt an, dass Dirac nach heutigen Maßstäben Autist war.

Volle Punktzahl für dieses Werk. Ein großartiger Einblick in die Quantentheorie und alle ihre Helden: Schrödinger, Bohr, Pauli, Born, Heisenberg, Einstein, … und viele mehr.

Wenn du Science Fiction verschlingst, in denen Quantenmechanik zur Anwendung kommt, dann schau dir “Piloten des Zorns” an.  

Paul Dirac – einsamer Held der Quantenfeldtheorie